Unser Konzept

konzept_orangeWie gestaltet sich die „offene Arbeit“?

Unser Kindergarten hatte bis Dezember 2008 zwei Gruppen (zwei Gruppenzimmer mit je einem Nebenzimmer). Nach den Weihnachtsferien gestalteten wir unseren Kindergarten mit Hilfe der Kinder in ein offenes Haus um. Das bedeutet, es gibt die Zugehörigkeit in die jeweilige Stammgruppe. Wir sind ein offenes Haus , dessen Räume von jedem Kind frei bespielbar und wählbar sind.
Die früheren Gruppenräume und Nebenzimmer, die nahezu identisch waren, wurden in Funktionsräume und Lernwerkstätten umgestaltet, dadurch werden den Kindern mehr Möglichkeiten zur Entfaltung geboten.

Die Individualität des Kindes steht im Mittelpunkt

Die Persönlichkeitsentwicklung und die ganzheitliche Förderung sind wichtige Ziele unserer Pädagogik. Wir orientieren uns am christlichen Menschenbild und wollen dieses in unserer Einrichtung vermitteln. Der Jahreskreis und religiöse Feste geben unserer Jahresplanung Struktur und sind fester Bestandteil.
Die Grundlage für unsere Arbeit ist, dass sich das Kind bei uns wohl fühlt!

Unsere teiloffene gruppenübergreifende Konzeption

Die Freiräume und Möglichkeiten des selbstbestimmten Handelns von Kindern in unserer Gesellschaft nehmen stetig ab. Der Tagesablauf der Kinder wird verplant und die Auswahl von Spielpartnern wird häufig von Eltern beeinflusst. Kinder werden früh daran gewöhnt, zu konsumieren.

Deshalb ist es in der pädagogischen Arbeit wichtig, nicht statisch zu sein sondern veränderbar.

Wir verstehen unter dem Begriff „offene Arbeit“:

  • offen sein für Veränderungen in der Pädagogik
  • offen sein für Lebenssituationen, Bedürfnisse und Interessen der Kinder
  • offen sein für Eltern und Familien und deren individuellen Bedürfnisse
  • offen sein für bedarfsorientierte Raumnutzung und -gestaltung.
  • offen sein für Impulse von außen
  • offen sein für neue Herausforderungen

Offen sein bedeutet auch in Bewegung zu sein, in einem Prozess, der immer wieder durch neue Impulse belebt oder umgeleitet wird. Im Vordergrund steht jedoch immer das Kind.

Um offen arbeiten zu können, bedarf es gewisser Voraussetzungen:

  • Bereitschaft, Verständnis und Offenheit von Seiten des Trägers gegenüber neuen pädagogischen Strukturen
  • Bereitschaft und Vertrauen von Seiten der Eltern gegenüber dem pädagogischen Fachpersonal
  • Flexibilität und Kompromissbereitschaft innerhalb des Teams
  • Bereitschaft zum situationsorientierten Arbeiten

 

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