Eingewöhnung

Wenn Ihr Kind aus seiner vertrauten, familiären Umgebung in die Kinderkrippe kommt braucht es Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.

Deshalb ist uns eine gute und behutsame Eingewöhnung sehr wichtig. Die pädagogische Bezugsperson muss das Vertrauen des Kindes gewinnen. Dabei ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig, um dem Kind Sicherheit zugeben.

Die Dauer der Eingewöhnung hängt individuell vom Kind ab.

1. Erstgespräch mit den Eltern

Die Eltern haben die Möglichkeit, die Einrichtung und das Personal kennenzulernen. Die Bezugsperson informiert sich über die Gewohnheiten und Stärken des Kindes, um sich einen ersten Einblick zu verschaffen.

2. Kennenlernen, Sicherheit gewinnen

Durch das Begleiten von Mutter/Vater kann sich das Kind in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen. Die Kinder lernen so, mit der neuen Situation umzugehen und in der ersten Woche Sicherheit zu gewinnen. Die Erzieherin beobachtet das Kind und bleibt zuerst im Hintergrund, damit sich das Kind die Räumlichkeiten selbst erobern kann. Die Eltern bieten dem Kind, wenn nötig, einen sicheren Rückzugsort.

3. Vertrauen aufbauen, Sicherheit stabilisieren

Die pädagogische Bezugsperson beginnt in dieser Phase das Kind zu begleiten und Vertrauen aufzubauen mit gemeinsamen Aktionen, Spielen und Kommunikation.

4. Trennungsphase

Wenn Eltern und Kind bereit sind für die erste Trennung, verlässt der begleitende Elternteil für ein paar Minuten den Raum, indem er sich kurz mit einem gleichbleibenden Ritual verabschiedet. Dabei bleiben die Eltern vorerst in der Einrichtung. Voraussetzung für die erste Trennung ist, dass sich das Kind von seiner pädagogischen Bezugsperson trösten lässt.

Schrittweise wird nun die Trennungszeit erhöht.

Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das gegenseitige Vertrauen aufgebaut ist und sich das Kind wohlfühlt.

 

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